Geschichte
Wo früher militärischer Drill zum Alltag gehörte, lässt es sich heute ziemlich ausgelassen feiern. Die historischen Reithallen und Stallungen an der Gessnerallee wurden einst für die Schweizer Kavallerie erbaut – und prägen den Charakter der RIITHALLE bis heute.
Wer heute die RIITHALLE betritt, spürt ihre Geschichte sofort. Die ursprünglichen Stallungen, ihre Materialien und zahlreiche historische Elemente sind bis heute erhalten und verleihen den Räumen ihren unverwechselbaren Charakter.
Wo einst Pferde untergebracht wurden, wird heute gegessen, getrunken, diskutiert und gefeiert. Die RIITHALLE ist Restaurant, Eventlocation und Treffpunkt zugleich – für Zürcher, Geniesser und Kosmopoliten aus aller Welt.
Die Geschichte beginnt im 19. Jahrhundert: Zwischen 1864 und 1869 entstanden auf dem Zürcher Kasernenareal die Reithallen und Stallungen für die Kavallerie. Die grosse Halle zwischen RIITHALLE und Stall6 diente als Reit- und Exerzierhalle, in den angrenzenden Stallungen waren die Pferde untergebracht.
Nach dem Ende der militärischen Nutzung begann ein neues Kapitel. In den 1970er- und 80er-Jahren wurde intensiv über die Zukunft des Kasernenareals diskutiert – die Ideen reichten vom Abriss bis zur kulturellen Nutzung. Letztere setzte sich durch. Aus einem militärisch geprägten Areal entwickelte sich Schritt für Schritt ein lebendiger Ort für Theater, Gastronomie, Veranstaltungen und Begegnung.
Heute verbindet die RIITHALLE diesen rohen, historischen Charme mit urbaner Zürcher Lebensart. Im Restaurant, an der Bar, im grossen Bier- und Weingarten oder bei Veranstaltungen mit mehreren hundert Gästen trifft Geschichte auf Gegenwart.
Gemeinsam mit dem Theater Gessnerallee und den historischen Räumen rundherum entsteht daraus eine der aussergewöhnlichsten Eventlocations mitten in Zürich – nicht trotz ihrer Vergangenheit, sondern gerade wegen ihr.
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